Aktuelles
Rundschau
Ausschreibung des Judith-Esser-Mittag-Preises 2012 der AG Kinder- und Jugendgynäkologie
Neuer Präsident der EURAPAG
Kurzbericht: 7. Berliner Symposium für Kinder- und Jugendgynäkologie 7. - 9. April 2011
Kurzbericht: Mitgliederversammlung am 8. April 2011
Buchbesprechung: Traurige Schicksale
Aufruf der AG Kinder- und Jugendgynäkologie
Ausschreibung
Judith Esser Mittag-Preis
Ausschreibung 2012 des "Judith Esser Mittag-Preises" der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendgynäkologie e.V. für Arbeiten zu allen Aspekten der Subspezialität
Die beiden besten wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendgynäkologie werden von der AG Kinder- und Jugendgynäkologie e. V. mit dem Judith Esser Mittag-Preis ausgezeichnet.
Der 1. Preis ist mit € 4.000,00 und der 2. Preis mit € 2.500,00 dotiert.
Teilnahmeberechtigt sind alle Ärzte/Innen mit einer deutschen Approbation. Neben Arbeiten von einzelnen Autoren sind auch solche von Arbeitsgruppen zugelassen. Bei letzteren wird der Ausweis der Einzelleistungen in den Schriften vorausgesetzt.
Die in deutscher Sprache verfassten Arbeiten dürfen nicht älter als 18 Monate, nicht veröffentlicht und noch nicht mit einem Preis ausgezeichnet worden sein.
Nach schriftlich bestätigtem Eingang einer Arbeit beim Vorstand der AG ist sie für den/die Verfasser/in zur Veröffentlichung frei. Der Vorstand der AG bestellt die Mitglieder eines Gutachterkollegiums. Dessen Entscheid ist unanfechtbar, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Arbeiten können ab sofort eingereicht werden an die
Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendgynäkologie e.V.
z.H. Herrn Prof. Dr. med. Helmuth G. Dörr
Klinik mit Poliklinik für Kinder und Jugendliche
Loschgestrasse 15, 91054 Erlangen.
Einsendeschluss ist der 15. Juli 2012.Seitenanfang
Mitteilung
Neuer Präsident der European Association of Paediatric and
Adolescent
Gynaecology (EURAPAG)
Der designierte Präsident Professor Dr. Tamás Csermely (Universitätsfrauenklinik Pécs, Ungarn) wurde
von der Delegiertenversammlung der EURAPAG beim XII. Europäischen Kongress Kinder- und
Jugendgynäkologie am 26. Mai in Plovdiv (Bulgarien) als neuer Präsident bestätigt. Wir gratulieren
und wünschen Tamás Csermely viel Erfolg in seiner Arbeit zur Zusammenführung und Vertiefung
der europäischen kinder- und jugendgynäkologischen Gemeinschaft.
Marlene Heinz
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Rückblick
7. Berliner Symposium für Kinder- und Jugendgynäkologie
7. - 9. April 2011
im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in der Friedrichstraße in Berlin Mitte
-Kurzbericht-
300 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben das aus 30 Vorträgen und 4 Seminaren bestehende Programm mit großem Interesse verfolgt. Die Präsentationen waren fast alle sowohl inhaltlich als auch didaktisch von hervorragender Qualität und wurden lebhaft in einer kollegialen Atmosphäre konstruktiv diskutiert.
Die praxisnahen Themen beschäftigten sich mit der "normalen" und gestörten Pubertät, HPV bei Kindern und Jugendlichen, sexuellem Missbrauch, Verletzungen und Operationen im Genitalbereich , Störungen der Geschlechtsentwicklung (DSD) und alternative und künftige Methoden in der Adoleszenten-Kontrazeption. Freie Vorträge und ausgewählte Fallvorstellungen haben dieses Spektrum wertvoll ergänzt. Das Seminarprogramm zum Grundbestand der Kinder- und Jugendgynäkologie mit den Themen "Vulva: normal? Normvarianten, Pathologie", "Menstruationsstörungen", "hormonelle Entwicklungsstörungen", "AGS – klassisch und nicht klassisch" wurde dankbar angenommen.
Insgesamt wurde das Symposium von den Teilnehmern als sehr gelungen eingeschätzt und zum Ende mit viel Beifall belohnt.
Detaillierte Informationen zum Programm unter www.kindergynaekologie.de und zur Mitgliederversammlung in der nächsten korasion.
Marlene Heinz
Abstract des 7. Berliner Symposiums (pdf-Format)
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Rückblick
Mitgliederversammlung am 08. April 2011 während des 7. Berliner Symposiums für Kinder- und Jugendgynäkologie
- Kurzbericht-
Im Rahmen des 7. Berliner Symposiums für Kinder- und Jugendgynäkologie fand am 08. April 2011 in Berlin die ordentliche Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft statt.
Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft hatte zuvor alle Mitglieder durch Ankündigung im Mitteilungsblatt der Arbeitsgemeinschaft sowie auf den Internetseiten der Arbeitsgemeinschaft (www.kindergynaekologie.de) unter Angabe der Tagesordnung zur Mitgliederversammlung geladen. Von den Mitgliedern waren keine Anträge zur Tagesordnung eingegangen.
An der Versammlung nahmen 42 Mitglieder einschließlich Vorstand (Professor Dörr fehlte entschuldigt) und Geschäftsführerin teil.
Die 1. Vorsitzende Frau Dr. Heinz informierte über Aktivitäten der AG seit der letzten Mitgliederversammlung 2009 und künftige Vorhaben. Sie bedankte sich bei Frau Dr. Schenkel, die nach zehnjähriger Tätigkeit aus privaten Gründen als Geschäftsführerin ausscheidet. Frau Wick-Kuhne, seit 2008 bei der Arbeitsgemeinschaft, wird künftig als Geschäftsführerin tätig sein.
Frau Dr. Schenkel stellte den Finanzbericht sowie die Jahresrechnungen 2009 und 2010 vor.
Die Mitgliederversammlung fasst den Beschluss zu den Jahresrechnungen 2009 und 2010 mit 34 Ja-Stimmen bei 2 Enthaltungen, der Antrag auf Entlastung des Vorstands und der Geschäftsführung wurde mit 35 Ja-Stimmen und 1 Enthaltung angenommen (der Vorstand und die Geschäftsführerin stimmten jeweils nicht mit).
Der vom Vorstand vorgelegten und von Frau Dr. Heinz erläuterten Satzungsänderung/Satzungsneufassung stimmten, von noch 40 anwesenden Mitgliedern, 37 zu, 3 Mitglieder enthielten sich der Stimme.
Abschließend dankte Frau Dr. Heinz den Anwesenden für ihre Aufmerksamkeit. Von den Mitgliedern eingebrachte Anregungen und Vorschläge werden auf der nächsten Vorstandssitzung erörtert werden.
Sigrid Wick-Kuhne
12. April 2011
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Buchbesprechung
Traurige Schicksale
Kindesmisshandlung
Medizinische Diagnostik, Intervention und rechtliche Grundlagen
Herrmann B., Dettmeyer R., Banaschak S., Thyen U.
Springer Medizin Verlag Heidelberg 2008
347 Seiten, 177 Abbildungen, 60 Tabellen
ISBN 978-3-540-77445-7
Wenn schwere Kindesmisshandlungen
in
den Blickpunkt der Öffentlichkeit
gelangen, fragen viele
Menschen vorwurfsvoll,
warum denn niemand etwas
früher bemerkt hat. Vor allem
Ärzte geraten in Verdacht, zu
spät gehandelt zu haben. Denn
zumeist hat Warten schlimme
Folgen: Es kommt zu weiteren
Misshandlungen, unter Umständen
mit Todesfolge.
Ziel des Buches „Kindesmisshandlung:
Medizinische
Diagnostik, Intervention
und rechtliche Grundlagen“
von Bernd Herrmann und
seinen Kollegen ist es deshalb,
Ärzte in die schwierige
Problematik einzuführen.
Herrmann ist Oberarzt der
Kinderklinik im Klinikum
Kassel und Leiter der Ärztlichen
Kinderschutz-Ambulanz.
Zusammen mit drei Kollegen
aus der Rechtsmedizin und
Sozialpädiatrie verfasste er das
Buch. Es geht auf Fragen ein,
die von Bedeutung sind: Wie
soll der Arzt sich bei einem Verdacht
verhalten? Welche Diagnosekriterien
erhärten die Bedenken?
Wie ist die rechtliche
Situation? Wie kann der Arzt
erfolgreich Einfluss nehmen
und allen Beteiligten helfen,
die schwierige Lage bestmöglich
zu meistern? Ausgehend
von einer kurzen historischen
Einleitung wenden sich die
Autoren den Problemen körperlicher
Misshandlungen zu.
Besondere Kapitel gelten dem
Schütteltrauma, den schweren
und schwersten Hirnverletzungen,
den Knochenbrüchen
und den Verletzungen
im Brust- und Bauchraum. In
den folgenden Kapiteln geht
das Buch auf sexuellen Kindesmissbrauch,
Vernachlässigung
und emotionale Misshandlung
ein. Ein weiterer Themenschwerpunkt
ist die forensische
Beweismittelsicherung. Im
Anhang findet sich praktisches
Arbeitsmaterial: Dokumentationsbögen,
Befundvordrucke,
Checklisten, Literatur und Internet-
Links. Dieses Buch ist
ein unentbehrliches Werkzeug
und ein umfassendes aktuelles
Nachschlagewerk nicht nur für
Kinder- und Jugendärzte, sondern
auch für Kollegen anderer
Fachdisziplinen.
ausführliche Buchbesprechung von Francesca Navratil
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Aufruf
Aufruf der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendgynäkologie e. V.
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir erhalten regelmäßig Anfragen von Frauen- und Kinderärztinnen/-ärzten aus der gesamten Bundesrepublik bezüglich des Angebots von qualifizierten kinder- und jugendgynäkologischen Sprechstunden in unserem Land. Leider sind wir aber nur ungenügend darüber informiert, welche Kolleginnen/Kollegen wo, wann und mit welcher Qualifikation kinder- und jugendgynäkologische Sprechstunden durchführen.
Es ist unser Anliegen, qualifizierte Sprechstunden allen nachfragenden Kolleginnen/Kollegen bekanntzumachen. Gleichzeitig arbeitet die AG daran, dass Subspezialitäten wie die Kinder- und Jugendgynäkologie auch auf dem Praxisschild von entsprechend erfahrenen Kolleginnen/Kollegen ausgewiesen werden dürfen. Falls Sie interessiert sind, bitten wir Sie um die Beantwortung folgender Fragen:
Name/Titel:
Fachrichtung:
Klinik-/Praxisadresse:
Tel./Fax/E-Mail:
Bieten Sie separate Sprechstunden für Kinder- und Jugendgynäkologie an?
Anzahl kinder- und jugendgynäkologischer Konsultationen/Woche?
Welche Qualifikation haben Sie im Hinblick auf die Kinder- und Jugendgynäkologie?
Selbststudium: Standardwerke? Zeitschriften? Welche?
Kongressbesuche: Welche? IFEPAG-Examen?
Sonstiges (z.B. Hospitationen u.a.)?
Ihre Antwort richten Sie bitte an:
Dr. med. Marlene Heinz, Postfach 101303, 40004 Düsseldorf, Telefon: 0211-6954832, Fax: 0211-6954830,
E-Mail 
Auf weitere gute Zusammenarbeit
Ihre
Dr. med. Marlene Heinz,
1. Vorsitzende der AG Kinder- und Jugendgynäkologie e.V.